Harry

My name is Harry. I’m a Bearded Collie, but surely you have seen that before. Life is so hard, I always must have a minute to rest on my divan. Or, if I want to be outside the villa, in my Mercedes Benz. I’m the friend of Paul and Unik and Vigo, we meet all day except the weekends. Well, its because of I need a rest sometimes, I think.

Hi, folks, life is so hard, so take care and – always look on the bright side of life – da da, daradadadaa ..

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The rooster is my friend, too. He doesn’t crow: not in the morning (thanks, God), not at high noon and never in the night – thank you, Rooster, my friend!

Vigo ist Italien-Fan

Ja, auch Vigo ist jetzt italophil. Schon die Anreise im vollgestopften Mini-Auto mit drei Hunden war ein Erlebnis, waren ja auch Frauchen und Herrchen sowie jede Menge Hundenahrung mit an Bord. Die Unterkunft war ein ehemaliges Landwirtschaftliches Gut, welches nun umgebaut wurde, damit die Touristen in den ehemaligen Stallungen untergebracht werden konnten. Ob das was bedeuten soll?

Am Meer hatte der junge Hund anfänglich so seine Zweifel. Soooo viel Wasser. Und schmeckt so komisch. Und kommt in Wellen auf einen zu! Nach kurzer Zeit jedoch war die Furcht verflogen und Vigo größter Fan vom großen Meer! Er konnte gar nicht mehr aufhören, sich in die Fluten zu stürzen oder im Sand auf und ab zu springen. Jedenfalls darf man in Italien ja noch an den Strand mit Hunden, gibt es da doch ausgewiesene Hundestrände. Man kann ja behutsam mit den unausweichlichen Dingen umgehen, und wenn alle mitmachen, bleibt da auch nichts zurück. So war es auch. Nichts zurückgelassen.

Einen bleibenden Eindruck haben die vielen Strandausflüge auf den kleinen Vigo aber schon hinterlassen: Da will ich wieder hin! Geh’n wir?

Bekenntnis zur Hundesteuer

Er hieße „Luben“, sagen sie. Er saß schon in der Perrera. Und alle, die wissen, was das heißt, die wissen, was das heißt. Zehn Tage und er hieße nicht mehr Luben. Er hieße gar nichts mehr und wäre dann vielleicht ein Luke Skywalker.  Luben 2

Nein, wird er nicht. Und heißen wird er auch nicht so. Bei uns jedenfalls nicht. Wir sind bereit, ihn aufzunehmen in unserem Rudel. Wir haben Platz. Obwohl wir keine Hundesammler werden wollen, obwohl wir schon zwei haben, aber keine drei wollten. Aber einen sieben Monate alten Hund in die Perrera zu geben – da muss man wohl ein Stück weit sehr entrückt sein. Vom Leben – als Südländer.

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Ich weiß gar nicht, warum sich viele Hundefreunde über die Hundesteuer so aufregen. Wenn wir keine Hundesteuer hätten, hätte jeder Vollpfosten kurz nach Weihnachten einen ach so süßen Welpen. „Und dann werde ich stundenlange Spaziergänge machen, werde mit dem Hund dies tun und jenes und noch viel mehr. Dem Hund wird es garantiert nicht langweilig!“, so sagen viele Neu-Hundebesitzer. Aber ob das wahr wird, steht leider meist in den Sternen.

Noch mal zur Hundesteuer:

Wir dürfen die Hundesteuer nicht abschaffen, sondern wir sollten dafür sorgen, dass die Hundesteuer in allen EU-Mitgliedsstaaten EINGEFÜHRT wird. Wenn die Eindämmung der Populationen und Entsorgung von Hunden vorwiegend in den südlichen Mitgliedstaaten ein solches Elend für diese Spezies hervorbringt, dann sollten wir darüber nachdenken, dies mit einer Steuer zu regulieren. Hundesteuer wie bei uns, Hund roundabout 100 Euro pro Jahr. Vielleicht noch eine „Anmeldegebühr“ von 50, eine Welpengebühr von je 150 und eine Verkaufsgebühr von 75. Südländer sind nicht so, dass sie ihre Abgaben und Steuern nicht entrichten wollten. Im Gegenteil. Wir sollten jedenfalls darüber nachdenken.

Besuchshund-Ausbildung erfolgreich bestanden

Ja, so isset et. Sie haben es geschafft! Nach einem halben Jahr tapferer Ausbildung bei Wind und Wetter jeden Sonntag ist es nach einer langen Prüfung nun amtlich: Paul und Unik sind Malteser Besuchshunde!

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Nun suchen Sie eine Einsatzmöglichkeit. Findet sich aber gar nicht so einfach. Mal schauen, wann es soweit ist.

Malteser Besuchshund

Steht im ‚Vertrag‘

Paul und Unik haben ja tariflich festgelegte Arbeits- und Ruhetage. Wie alle vertraglich gebundene Angestellte haben sie natürlich auch das RECHT auf Urlaub. Da stellen sich die beiden aber an. Und das nicht zu knapp. Was arbeiten denn die beiden eigentlich? Möchte ich auch wissen, aber schließlich sind Paul und Unik ja Arbeitshunde: Wenn ich arbeite, schlafen die seelenruhig unter meinem Tisch. DAS – nenne ich Arbeitsteilung.

Wenn als wir, und damit meine ich C und mich, so viel Arbeit haben, dass wir nicht mehr wissen, wo uns der Kopf steht, dass wir abends, ja nachts nicht vorm Rechner wegkommen, ja dann — gähnen die ganz arg unter dem Tisch und sagen einfach: „Wirr Hamm jezd abba urrlaub und wollen jezd abba wek.“ Und dann winken sie mit ihren Tarifverträgen unter dem Tisch und wollen einfach weg. Da könn’mer tun was mer wollen, steht so geschrieben.

Also buchen wir wieder in Völlan bei unserem Lieblingskoch und seiner weinkundigen Frau die Präsidentensuite, weil die beiden das so wollten (obwohl das NICHT im Vertrag steht!). Aber gefallen hat es uns trotzdem in der Suite mit Ausblick aufs Tal, auf Meran. Rüberschauen können wir auf Vöran, zum Knottenkino und nach Terlan. Bozen erahnt man.

Wir lieben Südtirol! Sogar die Hunde mögen die langen Wanderungen im Ultental oder auch auf der Seiseralm. Nur die Ethno-Musik, das wollen wir uns dann doch nicht antun. Zum Glück mögen das die Südtiroler auch nicht soo gern. Ist eben hauptsächlich für die Touristen. Die Kastelreuther Spatzen und so.

Ja, Blasmusik mag ich ja auch. Mir reichen oft schon vier Musiker auf der Bühne. Oder vielleicht fünf. Sax, tr, b, p und dr.

Ein Huhn namens Unik

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Diese Geschichte ist fiktional, Ähnlichkeiten mit lebenden oder toten Personen wären rein zufällig und nicht beabsichtigt! Unik hat NIEMALS ein Reh gejagt.

Es war einmal ein schöner Garten. Darin wuchsen die schönsten Blumen, Büsche und Bäume sowie unzählige bekannte und weniger bekannte Pflanzen. Gerade im Frühling, wenn die graue Winterzeit vorüber ist, die Vögelein ihr Trillern und Singen anstimmen, wenn Katze und Hund wieder hinter dem Ofen vorkriechen und die Nase in die laue Luft strecken, wenn das Leben im Garten wieder erwacht, ist das Grün am saftigsten, sind die Sprosse am zartesten und die Freude am größten.

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So dachte wohl ein Reh-Böckchen und hat sich im Garten von Freunden heimisch niedergelassen. Es kam anfangs nur zögerlich, dann immer selbstsicherer hinter der Hecke hervor und zum Schluss hat es jegliche Scheu verloren. Es stand im Garten und die Passanten, die wie im Zoo vor dem Zaun vorbeiliefen, dachten sich, welch eine Eintracht zwischen Mensch, Natur und Tier. Sogar eine Wagenladung voll Heu wurde angeliefert, damit es dem Rehlein an nichts fehlt. Das Rehlein verspeiste das Heu und verspürte keinen Hunger mehr. Jedenfalls im Augenblick. Und weil die nächste Heulieferung noch heute auf sich warten lässt, hat das Rehlein angefangen, sich umzusehen. Im Garten. Dort, wo viele junge Triebe und zarte Blättlein wuchsen, wo es bunte Blumen und günes Laub gab.

Gab.

Heute erholt sich die gebeutelte Natur wieder von diesem Unhold, der aber auch alles im Garten zum Fressen gern hatte. Auch der hauseigene Hund, ein Prachtbild von Wachhund (immerhin bewacht er SEIN Sofa!!), hielt es nicht für notwendig, gegen den nun „Eindringling“ genannten Reh-Bock vorzugehen und Frauens und Herrchens Grundstück gegen Unbill von außen – nun ja , jetzt schon innen – zu verteidigen.

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Da müssen schon die Bestien aus Gmünd anrücken! Paul wurde an strategischer Stelle postiert und Unik? Der wurde in die große, wahrscheinlich verwunschene Hecke getrieben. Von mir. Ich sagte: „Geh‘ mal kucken!“ Und schon ging er auf die Pirsch. Dass da ein Etwas, was er nicht kannte, da war, ist seiner und Pauls Nase nicht entgangen. Schon als wir vom Auto raus in den Garten kamen.

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Und jetzt ging die Hatz los. Der Rehbock voraus, Unik hinterher, Paul gut postiert und laut bellend, wir fuchtelten mit den Armen und Beinen und ich fotografierte so gut es ging. Nach dem gefühlten zehnten Umlauf – stetig ging es den Hang rauf, am Haus entlang, den Hang hinunter, am Fluss entlang, den Hang hinauf – und so weiter, und so fort – nach dem gefühlten zehnten Umlauf also, machte Rose dann die Hofeinfahrt auf und das Reh nahm dankend den sich neu eröffneten Fluchtweg, um sich vor der kleinen weißen Bestie knapp hinter seinem Heck in Sicherheit zu bringen.
Unik hat noch ein oder zwei Runden ums Haus hingelegt, um sich auch vollends davon zu überzeugen, dass das Reh nun weg war. Er schaute zur Sicherheit nochmals in die verwunschene Hecke und schnupperte ganz wild die ein oder andere Fährte ab, um gaaanz sicher zu sein. Und: Das Reh war weg! Uniks Stummelschwänzchen zitterte noch ein paar Minuten lang, aber dann beruhigte er sich endgültig in der Gewissheit, seine erste Rehjagd erfolgreich gemeistert zu haben.

Später erzählten Passanten, dass sie ein arg keuchendes, sich an einen Betonpfeiler lehnendes Reh gesehen hätten, was ganz eigenartig verdrehte Augen hatte, als hätte es um sein Leben rennen müssen. Na ja, war wohl ein bisschen übertrieben, was diese Menschen da erzählten. Genauso, wer behauptet, Unik sei ein wilder Jäger, der Rehe hetzt. Wer erzählt nur so einen Unsinn? Frechheit!

Es wird Frühling!

Es riecht, es schmeckt, es sieht – nach Frühling aus. Unik rast wie irre auf und ab. Paul ist etwas gemächlicher unterwegs, aber mit der gleichen Freude, die auch Unik zu seinen läuferischen Höchstleistungen antreibt.

Würden Paul und ich auch tun, wenn wir noch könnten . . .

Gestern waren wir auf einem kleinen Hügelchen, Glatzkopf genannt, und da habe ich ein Panorama-Foto geschossen. Gell, da sieht man den Frühling, nicht wahr?Glatzkopf

X-Ray

HD ist bei Gossis auch ein Thema. Es gibt einige Exemplare, die von der Hüftgelenksdysplasie betroffen sind und daher Einschränkungen in ihrem Leben hinnehmen müssen. Beispielsweise Agility. Das sollte ein Hund mit ausgeprägter HD nicht tun, denn es belastet die Gelenke viel zu sehr.

Unik macht ja Agility. Und daher waren wir beim Röntgen. Weil wir ja nichts mit Zucht zu tun haben und auch nicht wollen, waren wir beim Röntgen auch sehr behutsam und haben darauf verzichtet, ihn zu sedieren. Er ließ sich auch mühelos auf dem Röntgentisch  aufs Kreuz legen. Er lag dann in so einer Schaumstoffmulde, damit er möglichst exakt symmetrisch auf dem Rücken lag. Ich hielt ihn vorne und beruhigte ihn, der Tierarzt streckte Uniks Hinterbeine aus und die Assistentin bediente den Röntgenapparat. Klick, das klappte super!

HüfteEt voila: Sieht gut aus. Mit diesen Hüften dürfte er keine Probleme kriegen. Schön rund sind die Kugeln des Oberschenkelhalses.
Auch die Ellbogen haben wir geröntgt und auch da keine Auffälligkeiten, die es unserem kleinen Tunnelrenner verbieten könnten, mit Juchuuu durch die engen Röhren zu rasen!

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Uniks erster Urlaub in Südtirol

 

Ich geb Gas bin im Gras

Es sind schöne Tage in Südtirol gewesen. Wir waren jeden Tag unterwegs, haben viele neue Plätze gesehen und erlebten sonnige, warme, teils heiße Tage, die uns sehr gefallen haben.

HaiderseeAm Haidersee waren Unik und Paul baden. Wir liefen um den See herum und trafen Hunderte von Joggern, die einen acht tägigen Trip über die Alpen unternahmen. Jeden Tag einen Marathon. Fast einen Marathon, aber jeden Tag eben.

Groedner JochAm Grödner Joch haben wir eine kleine Wanderung unternommen, wo wir jede Menge Edelweiß gesehen haben. Wir haben natürlich kein Edelweiß mitgenommen, nein, wir haben neben einer Blüte einen Objektivdeckel liegen lassen als Zeichen menschlicher Vergesslichkeit .  .  .

FelixweiherAm Felixweiher, der zwischen Mendelpass und Gampenpass liegt, waren unsere beiden Helden mal wieder baden.

DSC_2947Und abends waren sie ganz schön müde.

Knottenkino

Das Knottenkino auf der Haflinger Bergseite bietet einen grandiosen Blick ins Tal und Meran liegt einem zu Füßen.

UltentalIm Ultental waren wir auf einer richtigen Hochgebirgswanderung. Unik ist ein begnadeter Kletterer, der trittsicher von Stein zu Stein springt, der stets vor und zurück läuft, damit auch wirklich keines seiner Schafe verloren ginge.

Sonntagnachmittag an der Brenz

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Wir waren nicht die einzigen. Das sieht hier nur so aus, weil wir immer den Moment abgewartet haben, bis niemand im Bild stand. Und dann schnell einen Stock ins Wasser geworfen und – plaaatsch – sprang Unik schon ins klare und kühle Wasser, um den Stock zu retten.

Paul ist kein so begeisterter Schwimmer. An diesen heißen Tagen, wie es da war, geht er zwar auch gern mal bis zum Bauch ins Wasser und wenn das Stöckchen nur zwei, maximal drei Meter weit von ihm entfernt im Wasser treibt, schwimmt er auch mal schnell hin. Sollte jedoch der Unik Anstalten machen und sich in die Richtung des besagten Stöckchens aufmachen, dreht Paul gleich bei und kommt ans Ufer.

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Die Brenz fließt hier sehr gemächlich durch das Eselsburger Tal. Das Wasser ist sehr klar und auffallend sauber. Es wachsen große Pflanzen im Wasser, die aussehen wie riesige grüne Kissen. Viele Leute sind mit Schlauchbooten oder LKW-Reifen auf dem Wasser und genießen die ca. vier Kilometer lange Fahrt bis zur Gartenwirtschaft. Der Fluss macht eine U-förmige Schleife und der Weg ist insgesamt rund sechs Kilometer lang. Man trifft viele Wanderer, mal mit, mal ohne Kinder. Es finden sich Fahrradfahrer mit Mountain Bikes oder mit Tourenrädern. Ganz selten joggt jemand auf diesem Weg, der weitestgehend an der Brenz entlang über Wiesen und durch angenehm kühlen Wald führt. Ein willkommenes Zwischenziel ist sicherlich die Gartenwirtschaft, in der kühle Getränke und Eis sowie jede Menge leckerer kleine und große Gerichte serviert werden.

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